11.07.2026 | 17:06

Renfe leitet den Plan zur Modernisierung von Bahnhöfen in ganz Spanien ein

7 Juli, 2026

Die spanische Bahngesellschaft Renfe hat den Plan A Punto ins Leben gerufen, ein spanienweites Bauprogramm, mit dem innerhalb von 18 Monaten 110 Bahnhöfe des Nahverkehrs und der Meterspur verbessert werden sollen. Die Initiative, für die 24,8 Millionen Euro investiert werden, zielt darauf ab, den Komfort zu erhöhen, die Barrierefreiheit zu verbessern und die täglich von den Fahrgästen genutzten Bereiche zu renovieren.

Der Plan wird zwischen 2026 und 2027 durch zügige und wirkungsvolle Maßnahmen umgesetzt, die auf sieben regionale Abschnitte verteilt sind. Die größten Budgets entfallen auf Madrid und Barcelona mit jeweils 4,8 Millionen Euro, während sich die übrigen Maßnahmen auf Andalusien, den Osten, das Baskenland, Asturien-Kantabrien und Galicien-Nordwesten verteilen. Die Kosten für jedes Bauvorhaben werden auf 100.000 bis 500.000 Euro geschätzt, wobei pro Gebiet 12 bis 18 Maßnahmen vorgesehen sind.

Renfe strebt an, die Qualitätsstandards zu erhöhen und die Barrierefreiheit sowie den Komfort der Anlagen zu verbessern. Dies soll durch Maßnahmen erreicht werden, die auf funktionalere Zugänge, renovierte Vorhallen, neue Beleuchtung, Überdachungen, Bahnsteige, Fassaden, Parkplätze, Fahrradabstellplätze und barrierefreie Wege mit Bodenindikatoren abzielen. Die Bauarbeiten umfassen zudem Verbesserungen an Pflasterungen und vertikalen Flächen.

Die Maßnahmen werden entsprechend ihrer Auswirkung auf die Fahrgäste, der Dringlichkeit, der technischen Komplexität und der Dauer der Arbeiten priorisiert. Ziel ist es, standardisierte Lösungen umzusetzen, den Betrieb der Bahnhöfe aufrechtzuerhalten und in kurzer Zeit spürbare Verbesserungen zu erzielen.

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