Auf den Spuren des mittelalterlichen Spaniens mit zehn Templerburgen
3 März, 2026Spanien bewahrt mit Dutzenden von dokumentierten Festungen eines der größten Vermächtnisse des Templerordens in Europa. Von Ponferrada bis Miravet ermöglichen diese Burgen, die man heute besuchen kann, einen Rundgang durch strategische Orte, die im Mittelalter die Verteidigung des Landes und die Pilgerwege prägten.
Der Templerorden verwaltete auf der Iberischen Halbinsel laut historischen Aufzeichnungen rund 162 Burgen, womit Spanien das europäische Land mit der größten Anzahl an Festungen des Ordens ist. Diese Anlagen hatten sowohl eine militärische als auch eine religiöse Funktion und schützten Gebiete und Wege wie den Jakobsweg.
Zu den repräsentativsten gehören die Burg von Ponferrada (León) mit mehr als 8.000 m² Mauern am Jakobsweg; die Burg von Miravet (Tarragona) am Ebro und die Burg von Peñíscola (Castellón), die auf einem Felsen über dem Mittelmeer erbaut wurde.
Hervorzuheben sind auch Monzón (Huesca), wo Jaime I. erzogen wurde; La Zuda (Tortosa); San Servando y Montalbán (Toledo); Gardeny (Lleida); Caravaca de la Cruz (Murcia) und Jerez de los Caballeros (Badajoz).
Diese Burgen verteilen sich über Aragón, Kastilien und León, Katalonien, die Region Valencia, Extremadura und Murcia und bilden eine Kulturroute, die Architektur, Landschaft und mittelalterliche Geschichte in verschiedenen Regionen Spaniens miteinander verbindet.