16.03.2026 | 21:29

Grimaldi investiert 1,3 Milliarden in den Bau von 9 emissionsarmen Fähren

10 Februar, 2026

Die Grimaldi-Gruppe will ihren ökologischen Wandel beschleunigen und verkündet, dass sie 1,3 Milliarden Euro in den Bau von neun hochmodernen Fähren investieren wird. Die neuen Schiffe sollen zwischen 2027 und 2030 zur Flotte stoßen. Ziel ist es, die Dekarbonisierung des Verkehrs auf See voranzutreiben. Die Maßnahme wird aus dem Cashflow finanziert und ermöglicht eine Reduzierung der CO2-Emissionen um 50%.

Die neuen Schiffe werden mit Dual-Antrieb mit Methanol, reibungsarmen Silikonbeschichtungen am Rumpf und Vorrichtungen für den Landstromanschluss ausgestattet sein. Nach Angaben von Grimaldi basiert dieser technologische Fortschritt auf einem Wachstumsmodell, das auf finanzieller Solvenz, systematischer Reinvestition von Gewinnen und technologischer Führungsrolle beruht – den Säulen, auf denen die Industrie- und Umweltstrategie des Unternehmens ruht.

Andererseits schloss die spanische Tochtergesellschaft Trasmed mit Sitz in Valencia das Jahr 2025 mit einer Steigerung der Passagierumsätze um 10% und im Frachtbereich um fast 14% ab. Das EBITDA und das Endergebnis stiegen um rund 90%, und die Verschuldung wurde auf 26,5 Millionen Euro reduziert. Angesichts dieser Ergebnisse geht die Gruppe davon aus, dass Trasmed im Jahr 2026 einen Nettogewinn erzielen und seine Position auf dem balearischen Markt festigen wird.

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