16.02.2026 | 09:53

Hotels setzen auf Wasserfreizeit, um sich von anderen Produkten abzuheben

2 Dezember, 2025

Viele Ferienhotels investieren zunehmend in Außenbereiche, vor allem im Zusammenhang mit Freizeitangeboten rund ums Wasser. Diese haben sich als Motor für die Neupositionierung und als klarer Weg zur Steigerung des ADR (durchschnittlicher Tagespreis) erwiesen. Der Trend reicht von großen Wasserrutschen bis hin zu künstlichen Surf-Lagunen, großen Gartenbereichen, Outdoor-Spas und Premium-Bereichen, die eine Segmentierung des Publikums und eine Aufwertung des Erlebnisses ermöglichen, ohne dabei die Anzahl der Zimmer zu erhöhen.

Die in den 90er Jahren begonnene Entwicklung hat zu Produkten geführt, die als Anreiz für den Gast wirken, die Hotelanlagen nicht zu verlassen und mehr Geld auszugeben. Um den Herausforderungen des zusätzlichen Wasserverbrauchs zu begegnen, führen die Ketten die Digitalisierung der Leckagekontrolle ein, nutzen effizientere Tiefen und verwenden entsalztes Wasser in Gebieten mit Wasserknappheit.

Zu den neuen Projekten gehören unter anderem unterschiedliche Arten von Pools, Outdoor-Gastronomie und verschiedene Bereiche für Familien, Erwachsene oder aktive Gäste. Dabei wird auf die Landschaftsgestaltung geachtet, um „fotogene“ Bereiche zu schaffen, die die Sichtbarkeit in den sozialen Netzwerken erhöhen. Aus Investitionssicht sind diese Maßnahmen entscheidend, um Preiserhöhungen zu rechtfertigen und die Beziehungen zu Reiseveranstaltern zu verbessern.

Die neueste Entwicklung sind energiesparende Surf-Lagunen, die es ermöglichen, neue Reiseziele zu schaffen, eine ganzjährige Nachfrage zu generieren und ungenutzte Außenbereiche umzugestalten.

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