14.03.2026 | 18:46

Nachhaltige Mobilität auf den Kanaren: Züge auf Gran Canaria und Teneriffa

23 September, 2025

Gran Canaria und Teneriffa werden ihre ersten Eisenbahnlinien erhalten. Das wurde mit der Unterzeichnung eines Protokolls zwischen der Regierung der Kanarischen Inseln, dem Ministerium für Verkehr und nachhaltige Mobilität und den jeweiligen Inselräten besiegelt. Die Vereinbarung garantiert die Finanzierung von zwei Projekten, die als strategisch wichtig gelten, um die jeweilige Hauptstadt mit den wichtigsten Touristenzentren im Süden beider Inseln zu verbinden.

Auf Gran Canaria wird die Strecke Las Palmas de Gran Canaria, Telde, den Flughafen und Maspalomas-Playa del Inglés verbinden, die Kosten werden auf 2 Milliarden Euro geschätzt. Der Inselrat wird die technischen Projekte ausarbeiten und die Genehmigungen verwalten, während sich das Ministerium um die wirtschaftliche Durchführbarkeit und die Beschaffung europäischer Fördermittel kümmern wird.

Auf Teneriffa wird der sogenannte „Tren del Sur” (Zug des Südens) mit der 30 Kilometer langen Teilstrecke San Isidro-Adeje beginnen, deren Baukosten sich auf 800 Millionen Euro belaufen. Damit wird die Strecke in 13 Minuten zurückgelegt werden können, was die Autobahn TF-1 entlasten und den CO₂-Ausstoß um etwa 72.000 Tonnen pro Jahr reduzieren wird. In einer zweiten Phase wird Santa Cruz mit San Isidro verbunden – in die 51 Kilometer lange Strecke werden 1,5 Milliarden Euro investiert.

Die regionalen und insularen Behörden betonen, dass man mit diesem Projekt auf nachhaltige Mobilität setzt, was sich auf die Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Emissionsreduzierung auswirkt.

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