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Spanien erwägt die Wiederbelebung historischer Straßen im Stil der Route 66

23 September, 2025

Die Stiftung der Spanischen Eisenbahnen und die Generaldirektion für Straßen haben eine Vereinbarung zur Wiederherstellung historischer Straßen des staatlichen Straßennetzes unterzeichnet. Ziel ist es, diese als Kulturerbe und touristische Attraktionen aufzuwerten. Das Projekt orientiert sich am Modell der Vías Verdes, für die seit 1993 ehemalige Eisenbahnstrecken in Wege für den nicht motorisierten Verkehr umgewandelt werden. Dieses Streckennetz erstreckt sich mittlerweile über eine Länge von mehr als 3.500 Kilometern.

In einer ersten Phase wird sich die Zusammenarbeit auf den Informationsaustausch, die Suche nach Synergien und die Anwendung der im Programm Vías Verdes entwickelten Methoden konzentrieren. Als Pilotprojekt hat die Stiftung ein Projekt vorgestellt, das die Wiederherstellung eines Abschnitts der Straße N-IV in Despeñaperros zwischen Almuradiel (Ciudad Real) und Santa Elena (Jaén) vorsieht, der sich über eine Länge von etwa 28,6 Kilometern erstreckt.

Die Vereinbarung ist Teil des Projekts IVAPCHETE (Abkürzung für Spanisch: Identifizierung, Bewertung und kunsthistorische Analyse historischer Staatsstraßen), das vom Ministerium für Verkehr und nachhaltige Mobilität gefördert wird. Laut seinem Geschäftsführer José Ramón Sempere zielt die Initiative darauf ab, dass diese Straßen dem Beispiel der Vías Verdes folgen und Naturschutz, Tourismus und lokale Entwicklung miteinander verbinden.

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